Der Sport steht zwar auf dem Felde still, jedoch nicht in unseren Herzen. Deswegen haben wir Marco Lindau eingeladen, sich für ein Interview Zeit zu nehmen.

 
1. Unseren Recherchen nach, hast Du schon einige sportliche Meilensteine in deinen jungen Jahren erreicht. Unter anderem warst/bist Du Schiedsrichter bei TUS und SC Magdeburg. Du kennst also beide Seiten der Medaille. Bist Du daher in Sachen Schiedsrichter, deren (Un)parteilichkeit dann eher kritischer oder doch gelassener aufgestellt, wenn Du nun am Seitenrand als Trainer stehst?

Team Sportblog-MD konnte heute für unsere sportinteressierte Leserschaft den B-Jugend Trainer Andreas Lindemann vom TSV Niederndodeleben gewinnen, sich Zeit für ein paar Fragen zu nehmen. Danke an dieser Stelle, Andreas.

 
1) Du bist Trainer der B-Jugend des TSV Niederndodeleben. Wie empfindest Du die Arbeit mit so heranwachsenden jungen Mädels? Wie ist das Mannschaftsgefüge und was macht ihr, wenn es innerhalb der Mannschaft doch zu Unstimmigkeiten kommen sollte?

Für alle sportbegeisterten Leser haben wir ein sehr schönes Interview mit Erik Haegebarth führen dürfen und wirklich sehr interessante Einblicke bekommen. Vielen lieben Dank dafür: 1. Du bist ein taffer Feuerwehrmann - der mitunter in die Grundschulen geht und dort berichtet, Fußballtrainer (Abteilungsleiter), Vater einer handballbegeisterten erwachsenen Tochter und überhaupt rundum vielseitig engagiert. Woher nimmst du dafür deine Energie und was ist deine persönliche Motivation alles so gut zu meistern? Was bringt sozusagen positive Energie in dein Leben?

In der aktuellen Zeit können wir unseren geliebten Sport nicht fotografieren. Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Akteure, die nicht mit ihrem Team dem Sport und/oder am Vereinsleben teilnehmen können. Dennoch möchten wir weiterhin aufzeigen, dass der Sport lebt und auch hinter die Kulissen schauen. Wir haben Isabelle "Bella" Ludwig gefragt, ob sie uns ein paar Einblicke in ihr Privates mit und ohne Sport geben kann. DANKE BELLA.

Ein Leben für den Handball - ein Leben für den Sport, so engagiert zeigt sich der sympathische Trainer des HSV Jens Aebi. Für uns hat sich der Trainer und Landesauswahltrainer Sachsen-Anhalts die Zeit genommen, ein paar Fragen zu beantworten.

1. Du bist Trainer mit Leidenschaft. Was hat dich dazu bewogen, dass zu tun, was Du heute tust? (in Bezug auf den HSV und auch in Bezug auf die Tätigkeit als Landesauswahltrainer)

Das kann ich eindeutig beantworten. Mein Ziel war es immer, den Mädels zu helfen, besser zu werden. Doch das musste ich im Laufe der Jahre erstmals herausfinden, wie das geht.
Am Anfang dachte ich auch, wenn jemand viele Tore wirft und wir gewinnen, habe ich das gut gemacht. Aber es geht um viel mehr.
Sie muss auch im nächsten Spiel wieder überzeugen und vor allem gegen die starken überregionalen Gegner mithalten können. Und das nicht nur im Angriff mit Toren. Also gehört da viel mehr dazu.
Die Athletik spielt da gerade bei den Mädels der C- und B-Jugend eine ganz entscheidende Rolle. Auch eine gute technische Ausbildung ist wichtig, um Lösungsansätze bei den verschiedenen Situationen auf dem Spielfeld auch umsetzen zu können. Und natürlich gibt man als Trainer den Mädels auch Hilfestellungen in allen Belangen, wie z. Bsp. bei der Persönlichkeitsentwicklung oder auch bei schulischen Problemen.
Ja, und das ist, dank der tollen Rahmenbedingungen, die der HSV in Verbindung mit den Sportschulen, dem Verband und der Stadt geschaffen hat, zum Glück weiterhin möglich. Unser Vorstand hat da sehr akribisch im Hintergrund gearbeitet, um das auch in den nächsten Jahren weiterhin zu ermöglichen. Es macht einfach Spaß in diesem Verein.
Es macht Spaß, mit den Mädels tagtäglich zu arbeiten aber auch hier und da zu lachen.
Ja, und die Tätigkeit bei der Landesauswahl ist dann wohl eine logische Konsequenz. Weil wir momentan genau da die richtigen Auseinandersetzungen mit den überregionalen Toptalenten haben. Dort können die Mädels aber auch ich immer wieder sehen, wo wir stehen und auch viel lernen.